Buchempfehlungen: Der Marsianer und der Gottbettler

Da ich ein großer Fan von Literatur, oder wie einige sagen würden eine Leseratte, bin möchte ich euch heute 2 Bücher empfehlen, und auch in Zukunft werde ich empfehlenswerte Bücher in den Blog einfügen.

Erstmal möchte ich euch das hervorragende Erstlingswerk, aus dem Genre Hard-Science-Fiction, von Andy Weir vorstellen:
Der Marsianer (The Martian im Original)
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Worum geht es also: Während einer Marsmission, es ist erst die Dritte, muss die Mission abgebrochen werden und die Astronauten fliehen vom Planeten. Aufgrund eines Unfalles bleibt jedoch Mark Watney, Ingenieur und Botaniker, zurück und wird von der Crew und der Erde für Tot gehalten. Aber er überlebt und muss sich nun Gedanken machen wie er bis zu einer möglichen Rettung überleben kann. Durch seinen Charakter, eine stets fröhliche aber pessimistische Art, und für mich besonders durch seinen Beruf kann man sich, und ich mich besonders, gut mit ihm identifizieren. Andy Weir ist ursprünglich Software-Entwickler und hat einiges an Know-How in das Buch gesteckt, ohne jemals den Leser im Fachjargon erschlagen zu wollen oder auf unrealistisches Equipment zurückgreifen zu müssen. Als großes Vorbild kann man den Film „Mission to Mars“ von Brian de Palma aus dem Jahr 2000 sehen, der damals in der allgemeinen Mars-Hysterie entstanden ist und wo auch ein Astronaut jahrelang auf ähnliche Weise überleben musste um auf Rettung zu warten, der aber nur für hartgesottene Science Fiction Fans etwas ist. Das Buch passt zur heutigen Zeit in der vor allem Wert auf Aktualität und Plausibilität geachtet wird, siehe die Filme Gravity und Interstellar. Zu erwähnen wäre noch, dass das Buch, obwohl erst erschienen, bereits von Ridley Scott verfilmt wird und bereits am Ende des Jahres im November veröffentlicht werden soll. Vielleicht findet ja Ridley Scott damit zu alten Höhen zurück, nach seinen cineastischen Fehlschlägen. Oh und endlich haben die deutschen Übersetzer mal nicht den Titel ins lächerliche übersetzt, war aber dieses mal auch sehr schwer, obwohl ich denen einiges zutraue.

Der Zweite Titel ist ein deutscher Fantasy-Titel von Michael Marcus Thurner:
Der Gottbettler
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Das Buch ist in einer klassischen High-Fantasy Welt mit Magie und übernatürlichen Wesen angesiedelt, ohne zu sehr Klischeehaft zu wirken. Der im Titel genannte Gottbettler ist dabei die gesamte Welt zu erobern und ein kleiner Magier mit der Hilfe einer Hexe und eines Kriegers wollen ihn aufhalten. Die Ausarbeitung der Charaktere ist sehr plausibel gehalten und auch entwickeln sie sich über die Reise, und einer der Gemeinschaft erliegt sogar seinen Schwächen. Auch ist den Gefährten nicht klar ob es wirklich das Richtige ist den Gottbettler aufzuhalten und so sind sie ringen sie stets damit das waghalsige Unterfangen abzubrechen. Auch die Widersacher sind wunderbar geschrieben und sind nicht diese klassischen Bösewichte, wie zum Beispiel Sauron aus dem Herr der Ringe. Der Autor Michael Marcus Thurner selbst ist ein erfahrender Schreiberling bei der endlosen Perry Rhodan Reihe und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, und stammt aus meinem gewählten Lebensort Wien. Zu hoffen ist dass der Roman eventuell eine würdige Fortsetzung oder andere Geschichten aus diesem Universum erhält, da genug interessante Orte im Buch beschrieben werden ohne näher darauf einzugehen. Auch ist das Ende und der Endkampf nicht klassisch wie in alten Sagen erzählt wodurch sich interessante Dinge heraus lesen lassen können.

Ich wünsche noch viel Spaß beim Lesen.

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